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GEPA und CO2 Fußabdruck

Die GEPA hat nun zum zweiten Mal ihren CO2-Fußabdruck berechnen lassen.

Wie bei der ersten CO2-Fußabdruck Messung 2010/11 wurden die CO2-Emissionen vom Hafen in Deutschland bzw. den Niederlanden bis zur Auslieferung an die Weltläden/Supermärkte gemessen – mit folgendem Ergebnis:

Im Vergleich zur vorherigen CO2-Fußabdruck-Messung konnte die GEPA ihren CO2-Ausstoß um weitere 3% senken. Insgesamt hat die GEPA im Zeitraum von April 2013 bis März 2014 1.872 Tonnen CO2 produziert.

 

Der Gütertransport (d.h. Fracht und Paketversand) ist mit 73% nach wie vor die größte Emissionsquelle der GEPA. Mit jeweils 10% sind das Pendelverhalten der MitarbeiterInnen und die Dienstwagen die zweitgrößten Emissionsquellen. Um die Emissionen des Pendelverkehrs zu reduzieren, hat die GEPA bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt wie etwa das Jobticket für den öffentlichen Nahverkehr oder Home Office. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen bietet die GEPA den Beschäftigten seit Mai 2014 Fahrradleasing an.

 

Im Bericht werden für die verschiedenen Bereiche Empfehlungen zur Verminderung von Emissionen gegeben, diese werden nach und nach auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. Allerdings ist das Potenzial zur Verringerung der Emissionen bei der GEPA grundsätzlich sehr begrenzt, da die GEPA u.a. mit dem Containertransport auf dem Seeweg, grünem Strom und dem Blockheizkraftwerk schon umweltfreundliche Methoden nutzt.

 

 

Trotz der Bemühungen der GEPA, ihren CO2 Ausstoß zu verringern, gibt es CO2-Emissionen, die nicht vermieden werden können. Aus diesem Grund hat die GEPA Anfang Mai 2013 zusammen mit ihrem Handelspartner ATC auf den Philippinen ein Klimaschutzprojekt begonnen und wird dieses auch weiterführen. Bisher wurden bereits 13. 000 Bäume bei den Mitgliedern von ATC und ihre Familien gepflanzt, um die Emissionen auszugleichen.

 

Bildquellen: GEPA, Ethify

 

Letzte Änderung:  10.10.2017 19:31